Nachhaltigkeit wird das Thema 2011


Wer in den letzten Tagen des Jahres 2010 die Medien aufmerksam verfolgt, wird immer wieder auf den Begriff “Nachhaltigkeit” stoßen. Und sicherlich glaubt man zunächst, dieser Begriff sei ein Modewort unserer modernen Welt. Weit gefehlt.

Der Begriff “Nachhaltigkeit” stammt ursprünglich aus der Forstwirtschaft und wird auf eine Publikation von Hans Carl von Carlowitz aus dem Jahr 1713 zurückgeführt, in der er von der „nachhaltenden Nutzung“ der Wälder schrieb. Hermann Friedrich von Göchhausen griff den Begriff 1732 auf. Er bezeichnet die Bewirtschaftungsweise eines Waldes, bei welcher immer nur so viel Holz entnommen wird, wie nachwachsen kann, so dass der Wald nie zur Gänze abgeholzt wird, sondern sich immer wieder regenerieren kann (wiktionary.org).

Doch es hat fast 300 Jahre gedauert, dass dieser Begriff auch in der modernen Gesellschaft sich seine Bahn bricht. Die Konsumgüterindustrie und der Handel z. B. sehen sich vor tiefgreifenden Veränderungen. Verbraucher achten nicht nur zunehmend darauf, ob Produkte ökologisch unbedenklich sind.  Berichte in den Medien und in sozialen Netzwerken beschäftigen sich immer häufiger mit dem Thema, ob Konsumgüter über Niedrigstlöhne, fragwürdige oder gar unzumutbare Arbeitsbedingungen in den Herstellerländern in die Regale gelangt sind.

Auch im Finanzsektor ist der Begriff “Nachhaltigkeit” kein Fremdwort mehr. Dort sind Nachhaltigkeitsbanken trotz Finanzkrise auf dem Vormarsch. Neben den kirchlichen Banken gibt es hierzulande vor allem vier Kreditinstitute, die über Kundeneinlagen soziale, ökologische oder ethisch-orientierte Projekte und Unternehmen finanzieren. Neben der Ethikbank zählen dazu die in den 1970er-Jahren gegründete GLS Bank in Bochum, die Nürnberger Umweltbank sowie die niederländische Triodos Bank, die in Deutschland erst Ende 2009 gestartet ist.

Und noch eine Meldung dieser Tage lässt aufhorchen – auch wenn sie aus dem Nachbarland Schweiz kommt.  72 Prozent der befragten Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren in der Schweiz (Studie “Jugend und Nachhaltigkeit” der Schweizer Bildungskoalition der Nicht-Regierungsorganisationen) verlangen mehr Unterstützung seitens Schule und Ausbildung beim Thema Nachhaltigkeit und Verantwortung gegenüber der Welt. Sie sehen Mangel an Nahrung und Trinkwasser, Armut, Klimawandel und Umweltzerstörung sowie Verknappung von Rohstoffen als die größten Herausforderungen der Zukunft.

Die Unternehmensberaterin Theresia Maria Wuttke ist mit dem Thema “Nachhaltigkeit” seit Jahren im deutschen Mittelstand erfolgreich. Ethisch erfolgreich wirtschaften – das ist die Basis  des von ihr entwickelten wertebasierten Kompetenz- und Steuerungsmodell: business-and-spirit ®+©.  Nur wer heute sozial, ökologisch oder ethisch-orientiert produziert, wir seine Produkte auch morgen noch am Markt platzieren können. “Mein Entwicklungsansatz lautet, von der persönlichen Größe über die Führungsgröße zur Unternehmensgröße zu kommen: Über die Verbindung des Wertesystems der einzelnen Menschen im Unternehmen mit der Unternehmensphilosophie und Unternehmensmission entsteht das Wertefundament des Unternehmens” erklärt Theresia Maria Wuttke ihre Arbeit in den Unternehmen. “Es bildet die Basis für alle Prozesse im Unternehmen; alles Handeln orientiert sich daran. Erst das Vorhandensein dieses unverrückbaren Fundaments ermöglicht die Entstehung einer Vision, die den tieferen Sinn und die Aufgabe eines Unternehmens darstellt und für die alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre volle Leistung begeistert einsetzen und strategisch gezielt umsetzen.Machen wir es wie die Kinder, sie sind an der Stelle unsere besten Lehrer, denn ihr Fundament ist das Vertrauen in das, was Ihnen ihr Herz sagt. Ihnen gehört die Welt. Hierzu lege ich Ihnen den folgenden Film ans Herz

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