‚Ideen erfahren‘ sucht nach Antworten: wie arbeiten integrale Unternehmen?


Rund 35 junge Menschen fanden sich Ende August im Rahmen einer 2-wöchigen Fahrradtour bei der THEOS Consulting AG in Kelze ein, um eine Antwort auf diese Fragen zu finden: Wie arbeiten integrale Unternehmen? Was bedeutet das: Lebensunternehmer zu sein?

Die Teilnehmer des Projektes namens „Ideen erfahren“ besuchten auf ihrer Fahrradtour Menschen, Orte und Ideen, die mit ihren sozialen, ökologischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Ideen und auf neuen Wegen zu einer nachhaltigen Entwicklung in unserer Gesellschaft beitragen.

Eine kurze Meditation führte in das Thema ein. Ein Apfel symbolisierte den Kreislauf des Lebens: Ein Apfel geht aus einem ganz kleinen Kern hervor, wächst zum Apfelbaum heran und bringt dann selbst Früchte hervor. In diesem kleinen Kern ist also die ganze Information enthalten, um einmal ein Apfelbaum werden zu können und Früchte auszubilden.

Das Prinzip ist auf Menschen und Unternehmen übertragbar: Der Mensch hat einen Kern, in dem all seine Talente, Gaben und Fähigkeiten darauf warten, sich zu entfalten. Ebenso hat ein Unternehmen einen Kern, der sich entfalten will. Nicht umsonst sprechen wir in der Wirtschaft von Unternehmens-Kern und Kern-Kompetenzen. Doch woraus muss in einem Unternehmen der gute Boden bestehen, damit Wachstum gelingen kann?

Wir können auch hier von der Natur lernen. Organisch wachsen, ressourcenbewusst handeln, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen, sie kennen und sie nähren – diese Prinzipien gelten auch für Unternehmen.
Bedürfnisse der Mitarbeiter und Kunden wollen wahrgenommen werden. Die Kunden zu kennen, die Aufgaben im Unternehmen mit Begeisterung und Engagement zu erfüllen Wertschöpfung durch Wertschätzung handelnd umzusetzen – das sind die wichtigen Elemente.

In drei „Lernräumen“ entwickelten unsere Gäste jeweils ein integrales Unternehmen und gestalteten gemeinsam einen dynamischen Prozess, der sie erfahren ließ, was nachhaltiges und zukunftsweisendes Unternehmertum heißt und dass alles miteinander verbunden ist (integriert- integral). Folgende Fragen wurden dabei beantwortet:

  • Was genau macht nachhaltiges  und zukunftsweisendes Unternehmertum aus?
  • Was genau verstehen wir als Unternehmer mit unserem Team als unsere Unternehmensaufgabe?
  • Auf welches Wertefundament (Philosophie) wollen wir unsere Mission (Unternehmensaufgabe) stellen?
  • Woraus genau besteht unser Unternehmens-Kern?
  • Was ist unsere große Vision? Und wie muss unsere Strategie gebaut sein, um unser Vorhaben in die Welt, auf den Markt zu bringen?
  • Wer genau sind unsere Kunden und kennen wir ihre Bedürfnisse? Auf welche Weise wollen wir diese erfüllen?
  • Was verstehen wir unter erfolgreichem und sinnerfüllendem Unternehmertum? Welche Rolle spielt hierbei die eigene intrinsische Motivation?
  • Was nährt das Feuer der Begeisterung?

Teilnehmer sowie Gastgeber hatten sehr viel Freude miteinander. Zum Abschied wurde am nächsten Morgen eine gemeinsamen Achtsamkeits-Meditation durchgeführt, und die Teilnehmer hatten Gelegenheit, den Pfad der Sinne im Seminargarten in Erfahrung bringen.

Die Gäste übernachteten in ihren Jurten, die sie auf dem Zeltplatz am Schwimmbad aufbauen durften. Hier gilt besonderer Dank Frau Klapp, die für die Gruppe eine wunderbare Gastgeberin war.
Bruno Schneyer hielt das ganze Geschehen in Bild und Ton fest. Auch ihm gilt Dank, ebenso wie dem wunderbaren Team vom Verein Lebensfluss und dem Familien- und Gesundheitszentrum Hofgeismar.

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