Nur die Menschen werden noch arbeiten, die Freude an dem haben, was sie tun


So lautet eine provokante These von David Precht.

Was folgt auf die Arbeitsgesellschaft? Kommt die Tätigkeitsgesellschaft?

Genau das könnte die digitale Revolution ermöglichen.

Ein 250 jähriges Gesellschaftsmodell geht zu Ende. Das Modell der Tüchtigkeit, die Tugend der Arbeitsgesellschaft geht zu Ende, diese Welt neigt sich dem Ende zu.

Wir kommen in ein völlig neues Gesellschaftmodell, ein Umbruch steht bevor. Wir werden in eine Gesellschaft kommen, in der in 25 Jahren nur noch die Hälfte der Bevölkerung arbeiten wird, so Precht.

Der Zweck der Digitalisierung ist es, die Märkte zu transformieren. Da stellt sich u.a. die Frage:

Wie arbeiten Unternehmen der Zukunft?

Das und mehr will die Gruppe ideenerfahren erleben und vor Ort in Hofgeismar in unserem Haus in Erfahrung bringen.

Gemeinsam mit dem Familien- und Gesundheitszentrum und dem Verein Lebensfluss e.V. wollen wir andere Formen des Wirtschaftens erfahrbar machen, wo die Sinnerfüllung und das Wertebewusstsein aller Mitarbeiter im Vordergrund stehen. „Wirtschaften hat nur einen Zweck: Den Menschen zu achten und seine Bedürfnisse zufrieden zu stellen“, sagt Thomas Jorberg, Vorstand der GLS Bank.

Kann das stimmen?

Wozu braucht ein Unternehmen eine durchgängige wertebasierte Architektur, ein Fundament aus Philosophie, Mission, Vision und Strategie?
Was genau heißt in diesem Zusammenhang wertebasiert, was prozessorientiert? Wie arbeiten Unternehmen der Zukunft?
Sind Führung und Management ein- und dasselbe?
Reicht die derzeitige gesellschaftliche Definition von Erfolg aus? Was genau macht den Erfolg wertebasierter und prozessorientierter Unternehmensführung aus?
Welches Werteverständnis ist notwendig, um innerhalb von Führung und Management ein Klima von Wachstum, Kreativität, Sinnerfüllung bei den Mitarbeitern zu initiieren? Gibt es bereits Unternehmen, die auf diese Weise arbeiten?

Unser Credo: Persönliche Größe, Führungsgröße, Unternehmensgröße.

Was ist mit Größe gemeint?

Im Familien- und Gesundheitszentrum stellen sich die Gruppenmitglieder weitere Fragen. Zunächst einmal bringen sie den Pfad der Sinne in Erfahrung, um dann gestärkt das nächste Thema anzugehen.

Auf welche Weise können Eltern ihre Kinder begleiten, damit sie schon von Anfang an eine tragfähige Bindung erfahren, ihre Bedürfnisse wahrgenommen und geachtet werden und sie dadurch ein Wertebewusstsein entwickeln können, das ihnen später als Kompass dienen kann? Das sind mögliche Fragen, die die Teilnehmer der Projektgruppe Ideen hoch 3 „Ideen erfahren“ interessieren und bewegen könnten.

In interaktiven Workshops erarbeiten unsere Gäste diese Themen, um daraus für sich ihre zukunftsweisenden Schlüsse zu ziehen und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Wir freuen uns sehr auf unsere Gäste von ideenerfahren, die uns am 25.08.2017 besuchen kommen werden.

Dieser Verein wird vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert.

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