Meine persönliche Weiterentwicklung ist mir seit meinem Einstieg ins Berufsleben sehr wichtig. In vielen bisherigen Stationen der persönlichen Weiterbildung habe ich die Fragen „Wer bin ich? Was treibt mich an?“ beleuchtet und mir dabei auch schon einige Dinge bewusst gemacht. Für mich liegt ein wesentlicher Schlüssel der persönlichen Entwicklung darin, offen und in Kontakt mit sich selbst zu sein.

In diesem Bewusstsein beschäftige ich mich in meinem beruflichen Kontext seit über fünf Jahren mit der Frage, was gute Führungsarbeit in Unternehmen ausmacht. Auch hier liegt ein wesentlicher Schlüssel in der Selbstführung und Selbstwahrnehmung. Wer sich selbst führt und in Kontakt mit sich selbst ist, kann auch andere wirksam führen und unterstützen. Als Verantwortlicher der Strategischen Personal- und Unternehmensentwicklung in einem Unternehmen mit über 10.0000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern habe ich diese Grundüberzeugung als Grundverständnis von Führung verankert.

In diesem Zusammenhang kam ich in Kontakt mit dem Integralen Ansatz. Das integrale Coaching geht davon aus, dass in der Wesensmitte des Menschen alle erforderlichen Grundlagen für die Entfaltung vorhanden sind. Dazu gehört auch die Überzeugung, dass der Mensch alle erforderlichen Ressourcen, die es für den Weg seiner Entwicklung braucht, bereits in sich trägt. Der integrale Ansatz arbeitet verbindend und hat immer die vier Grundbedürfnisse des Menschen (leben, wachsen, lieben und geliebt werden und das Streben nach Sinn) im Fokus.

Der integrale Einsatz bringt Körper, Geist und Seele wunderbar in Einklang und trägt daher sehr wesentlich zum eigenen Wohlbefinden und der eigenen Gesundheit bei. Wer seine innere Aufgabe bewusst hat, achtsam im Leben steht und sich und anderen mit einer wohlwollenden und gelingenden Grundhaltung begegnet, lernt das Leben völlig neu kennen.

Die Ausbildung zum Integralen Coach hat mir verdeutlicht, dass der Weg das Ziel ist. Die Ausbildung zum Integralen Coach und Berater hat im Wesentlichen dazu geführt, dass ich die teils krampfhafte Suche des „wohin?“ – im Sinne eines anzustrebenden Zielzustands – loslassen konnte. Jetzt trage ich die Gewissheit in mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Es kommt nicht darauf an, zu klären, wo genau der Weg enden wird. Vielmehr geht es darum, den Weg wahrzunehmen, zu gehen und zu genießen.

Abschließend danke ich Theresia Wuttke für Ihr wundervolles Tun und Sein. Ich bin einfach nur von tiefstem Herzen dankbar, dass ich das Glück hatte und habe, ihr zu begegnen. Und ich freue mich sehr darauf, noch viel von ihr zu lernen.

Martin Hofmann